Der Akademische Freundeskreis Danzig-Westpreußen e.V.


Der Akademische Freundeskreis Danzig-Westpreußen e.V. ist ein Zusammenschluß von Akademikern und Nichtakademikern beiderlei Geschlechts, aller Altersstufen und aus allen Bundesländern oder aus anderen Ländern, der durch den Vereinszweck und das tolerante Zusammenwirken auf den von ihm durchgeführten Veranstaltungen bestimmt ist. Er ist überparteilich, überkonfessionell und gemeinnützig.

Ziele: Die Ziele des Freundeskreises bestehen in der Beschäftigung mit allen historischen und kulturellen Fragen im weitesten Sinne, die sich auf das Gebiet an der unteren Weichsel beziehen, also das Gebiet der früheren preußischen Provinz Westpreußen unter Einschluß des Gebietes der Freien Stadt Danzig. Dazu gehört ebenfalls die Beratung und Förderung bei der Abfassung von Dissertationen, Magisterarbeiten und sonstigen Semesterarbeiten von Studenten und Studentinnen und von Jahresarbeiten oder Projekten von Schülerinnen und Schülern und anderen Interessenten. Hilfe und Vermittlung bei der Suche und der Beschaffung von Literatur oder Bildmaterial und weiteren Unterlagen, die sich auf das Land an der unteren Weichsel beziehen, wird nach den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gewährt. Die Begegnung mit polnischen Referenten und Teilnehmern sowie mit der deutschen Minderheit in Polen wird gefördert und gesucht. Zu den Vereinszwecken gehört die Förderung des Völkerverständigungsgedankens und die Förderung der Toleranz auf allen Gebieten.

Arbeitsweise: Auf den Seminaren des Freundeskreises – mit 30 bis 60 Teilnehmern – werden in Vortragsform mit einer anschließenden ausführlichen Diskussion von Hochschullehrern oder anderen Fachleuten Themen aus der Geschichte, Kultur, Architektur, Volkskunde, Wirtschaftsgeschichte, über Menschenrechte und Völkerrecht behandelt. Seit 1977 stehen die Jahrestagungen (Pfingsten) unter dem Titel „Seminar über Geschichte und Kultur Danzigs und Westpreußens“ und ab 1987 trugen sie zusätzlich einen Untertitel, der ihr Schwerpunktthema bezeichnete, wie z.B. „Hevelius-Seminar“ (1987), „Schopenhauer-Seminar“ (1988), „1919 – 1939 – 1989“ (im Jahre 1989), Studienfahrten nach West- und Ostpreußen (1993) , in die Slowakei und Ungarn (1998), nach Rumänien (2001), nach Slowenien und Nordkroatien(2002) und nach Pommern, Westpreußen und Posen (2003). Die Studienfahrten des Freundeskreises seit 1989 führten von der Ostseeküste (einschließlich des Baltikums und der Feste Ivangorod) durch Polen, die Slowakei, die Tschechei, Ungarn, Rumänien und Slowenien und Nordkroatien. Das Weichselland mit seinen Burgen, Kirchen, Städten und seiner schönen Landschaft bildete einen natürlich Schwerpunkt. Seit Ende der Achtziger Jahre findet regelmäßig im Herbst eine Ostdeutsche Kulturtagung statt.
Vorstand und Mitglieder des Freundeskreises haben stets größten Wert darauf gelegt, daß Referate und Diskussionen in angemessener Sachlichkeit, wissenschaftlicher Gründlichkeit und größtmöglicher Objektivität vorgetragen wurden. Diese Maßstäbe galten und gelten für sämtliche Veranstaltungen des Akademischen Freundeskreises Danzig-Westpreußen.

Geschichte : Der Akademische Freundeskreis Danzig-Westpreußen wurde am 29. Mai 1966 (Pfingsten) von älteren Mitgliedern der Gemeinschaft Danzig-Westpreußischer Studenten gegründet, die es nach Beendigung ihres Studiums als ihre Pflicht und als eine Bereicherung ihres Lebens ansahen, studentische Bildungs- und Kulturarbeit weiterzuführen. Seit dieser Zeit findet die Jahrestagung des Freundeskreises stets zu Pfingsten statt und meist in dem romantisch gelegenen Tal zwischen Deister, Süntel und Bückebergen. Zahlreiche weitere Seminare wurden auch in anderen Orten veranstaltet, z.B. in Ratzeburg (1968), Lüneburg (1970), Freiburg (1976) oder Berlin (1980). Zusammenkünfte mit geringerer Teilnehmerzahl dienten speziellen Themen oder dem Kennenlernen besonderer Landschaften, wurden als „Stammtische“ bezeichnet und fanden, von einzelnen Mitgliedern organisiert, an sehr unterschiedlichen Orten der Bundesrepublik statt. Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen waren Interessierte jeden Alters, auch Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln. Echtes Interesse und Mitarbeit sind die einzigen Voraussetzungen. Der Akademische Freundeskreis legt besonderen Wert auf die Arbeit mit der Jungen Generation, mit Studenten uns Schülern, die einführende Kenntnisse erwerben wollen, und gewinnt eine besondere Atmosphäre durch die Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Menschen und von ganz unterschiedlichen Berufsgruppen. Interessenten werden gebeten, Kontakt aufzunehmen.

 

Kontaktanschriften und Vorstand :

Hans-Jürgen Kämpfert, 23617 Stockelsdorf, Rensefelder Weg 2 e,  Tel. + Fax: 04 51 / 49 28 94; Email: hj.kaempfert@surfeu.de
Armin Fenske, Achter'd Diek 3, 26844 Jengum OT Ditzum, Tel. 04902-557, Email: armin-fenske@arcor.de


Matthias Roth, 50859 Köln, Dachsweg 49, Tel.: 02 21 / 42 40 96