Die Arthushof-Vereinigung Thorn e.V. – mit Sitz Lüneburg

Auf dem Thorner Treffen am 13.06.1971 in der Patenstadt Lüneburg hat eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb des Heimatkreises Thorn Stadt und Land unter der Schirmherrschaft des damaligen Oberbürgermeisters von Lüneburg, Herrn Alfred Trebchen, und des damaligen Oberstadtdirektor, Herrn Hans Heinrich Stelljes, die Artushof-Vereinigung Thorn e.V. gegründet. Der Verein führt in Erinnerung an den im Jahr 1310 in Thorn von der Bruderschaft St. Georg am Altstädtischen Markt erbauten Artushof diesen Namen. Der Artushof in Thorn war über Jahrhunderte hinweg ein kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Thorner und der Menschen aus der Umgebung. Die Artushof-Vereinigung ist als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg eingetragen. Die Vereinigung ist seit ihrer Gründung frei von parteipolitischen und konfessionellen Tendenzen.
Die in alle Winde verstreuten Landsleute wollten stärkeren Kontakt und Verbundenheit mit Schicksalsgefährten. Mit der Vereinsgründung wurde den Anregungen und Wünschen vieler Thorner aus Stadt und Land entsprochen. Im Wesentlichen wurden folgende Aufgaben und Ziele festgelegt, die auch heute noch Bestand haben (Auszug aus der Satzung der Artushof-Vereinigung e.V.):

  • Pflege, Ausbau und Vertiefung des Patenschaft zur Stadt Lüneburg
  • Pflege der Heimatverbundenheit sowie der kulturellen Werte einschließlich der Mitwirkung beim Zustandekommen und der Durchführung der Thorner Heimattreffen in ihrer Patenstadt Lüneburg
  • Pflege und Förderung der Heimatkunde und Geschichte der 1231 gegründeten Ordens- und Hansestadt Thorn und des ehemaligen Landkreises Thorn
  • Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens
  • Sammlung von Erinnerungswerten
  • Durchführung und Unterstützung von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen sowie die Herausgabe und Förderung von Veröffentlichungen
  • Pflege des Heimatgedankens innerhalb der Jugend

     


Der Heimatkreis Thorn Stadt und Land verfügt über keinerlei Finanzmittel. Die Spenden und Mitgliedsbeiträge der Artushof-Vereinigung sind die Basis der gesamten Heimatarbeit, zum Beispiel: Durchführung der Thorner Treffen in der Patenstadt Lüneburg, diverser Schriftverkehr, Erstellung und Versendung der “Thorner Nachrichten”, Bezahlung der Mitgliedsbeiträge an die Landsmannschaft Westpreußen, die Copernicus-Vereinigung für Wissenschaft und Kunst u.ä.

Durch Spenden in unterschiedlicher Höhe von heimatverbundenen Thornern aus Stadt und Land sowie von zahlreichen Freunden der Artushof-Vereinigung kann gegenwärtig noch weitergearbeitet werden, wobei der Vorstand für neue Anregungen zur Heimatarbeit und Mitgliederwerbung äußerst dankbar ist. Der Vorstand ist selbstverständlich ehrenamtlich tätig. Der Mitgliedsbeitrag in der Artushof-Vereinigung beträgt zurzeit lediglich € 10,- pro Kalenderjahr. Leider nimmt die Zahl der Mitglieder stetig ab, so dass das Beitragaufkommen von Jahr zu Jahr beängstigend sinkt. Der Vorstand würde sich über neue Mitglieder daher sehr freuen. Wenn Sie unsere ehrenamtliche Arbeit durch eine Mitgliedschaft oder eine Spende unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an den Heimatkreisvertreter Thorn Stadt und Land:

Michael Sodtke, Von-Brentano-Str. 2, 67685 Weilerbach
 Tel.: 0 63 74 / 23 26, Mobil: 0173 310 1462, e-mail: vorsitzender@artushof-vereinigung.de
www.artushof-vereinigung.de

 

Der Aufruf der Gründer der Artushof-Vereinigung von 1971 ist auch heute noch genauso aktuell:  “Jeder Thorner aus Stadt oder Land (und der, der einer sein will), der sich Herz und Seele für die Dinge der Heimat bewahrt hat, sollte mitmachen, mitwirken und dabei sein. “

Die Stadt Lüneburg hat uns durch die Übernahme der Patenschaft eine zweite Heimat geschenkt, in der wir uns zunächst jährlich und nunmehr alle zwei Jahre treffen, um unsere heimatlichen Belange vertreten und unsere Verbundenheit bekräftigen zu können. Diese Heimatkreistreffen, die immer einen großen Anklang gefunden haben – in Zukunft hoffentlich auch bei unserer Jugend –, erinnern uns auch an unser gemeinsames Leben in unserer Heimatstadt Thorn mit ihren aus der Ordens- und der Neuzeit stammenden Kirchen, an die schöne Weichsel, den Ziegeleipark und alle anderen uns ans Herz gewachsenen Stätten, aber auch an die Grabstätten unserer Entschlafenen.

Seit der Übernahme der Patenschaft hat sich die Stadt Lüneburg immer bemüht, den Wünschen ihrer Patenkinder entgegen zu kommen. Ich denke dabei an die kranken und bedürftigen Landsleute, die in jedem Jahr zu einem kostenlosen Kuraufenthalt in die Patenstadt eingeladen wurden und andere Vergünstigungen erhalten haben.